Der Gardasee ist ein wunderbares Reiseziel, wenn man Kultur, Kunst, Genuss und Entspannung miteinander verbinden will. Auch Wassersportler kommen am Gardasee voll und ganz auf ihre Kosten. Besonders Torbole am Nordufer des Gardasees ist ein El Dorado für Surfer der unterschiedlichsten Nationen. Auch für Bergwanderer und Mountainbike-Freunde ist das nördliche Ufer vom Gardasee sehr reizvoll. Der Monte Baldo, der an seiner höchsten Erhebung gut 2200 m emporstreckt, bietet ihnen ein ideales Revier. Wer den Gipfel lieber bequemer erklimmen möchte, der kann natürlich auch die Seilbahn benutzen.
Ebenfalls am Nordufer vom Gardasee befindet sich Malcesine. Das Wahrzeichen Malcesines, die gut erhaltene Scaligerburg ist – wenn man von der Seeseite anreist – schon von weitem sichtbar und die engen, verwinkelten Gassen mit ihren gemütlichen Straßencafés laden zum Verweilen ein. Auch Sirmione am südlichen Gardasee verfügt über eine prächtige Scaligerburg, die bereits vor 700 Jahren erbaut worden ist. Diese imposante Festungsanlage mit einer Zugbrücke, Zinnen und Schießscharten steht gleich am Ortseingang und wenn man in den malerischen Ort gelangen will, muss man zuerst die Festungsanlage durchqueren. Der Gardasee wird am Südufer von der typischen mediterranen Vegetation geprägt und das südländische Flair wird hier noch deutlicher, als am Nordufer.
Der Gardasee bietet sich übrigens auch als Ausgangspunkt für Ausflüge an. Einen Besuch von Venedig, welches mit den berühmten Sehenswürdigkeiten wie der Rialto-Brücke, dem Markusplatz oder einer Bootstour auf dem Canale Grande lockt, sollte man sich nicht entgehen lassen. Auch ein Besuch von Verona sollte unbedingt auf dem Programm stehen. Vielleicht schafft man es, diesen Stadtbummel mit einer Aufführung in der Arena di Verona zu verbinden. Das wäre wohl der krönende Abschluss einer jeden Gardasee-Reise.