Reisegeier

Reiseinformationen

Tunesien zur Gesamtübersicht

Lage

Nordafrika.

Fläche

163.610 qkm.

Bevölkerungszahl

10.383.577 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

63 pro qkm.

Hauptstadt

Tunis. Einwohner: 741.427 (Schätzung 2009).

Sprache

Amtssprache ist Arabisch. Tunesisch, ein westarabischer Dialekt, sowie Berber-Sprachen werden als Umgangssprachen gesprochen. Französisch ist Handels- und Bildungssprache – es wird als Zweitsprache in den Schulen gelehrt. Englisch und Deutsch versteht man mitunter in größeren Städten und Urlaubsorten.

Religion

98% Muslime (Sunniten). Jüdische, katholische und protestantische Minderheiten.

Netzspannung

220 V, 50 Hz.

Regierungschef

Mohamed Ghannouchi, seit 1999.

Staatsoberhaupt

Zine el-Abidine Ben Ali, seit 1987.

Allgemeines

Staatsform

Präsidialrepublik seit 1959 (Ausrufung der Republik 1957). Verfassung von 1959, letzte Änderung 2002. Einkammerparlament (Majlis al-Nuwaab) mit 182 Mitgliedern, die alle fünf Jahre gewählt werden. Es gibt verschiedene beratende Körperschaften: den Staatsrat, den Sozial- und Wirtschaftsrat, den Konstitutionsrat und den höheren islamischen Rat. Unabhängig seit 1956 (ehemaliges französisches Protektorat).

Geographie

Tunesien liegt an der Mittelmeerküste Nordafrikas, 130 km südwestlich von Sizilien und 160 km südlich von Sardinien. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich, mit Klippen an der Nordküste und Wäldern im Landesinneren sowie tiefen, fruchtbaren Tälern und Wüsten, steilen Bergen und salzigen Niederungen, die unter dem Meeresspiegel liegen. Südlich von Gafsa und Gabès beginnt die Sahara. Vor der über 1000 km langen Küste liegen zahlreiche kleine Inseln, darunter Djerba im Süden und Kerkennah im Osten. Mit Pinien bewachsene Hügel erstrecken sich vom Nordwesten bis zum Südosten, dahinter liegen saftiges Weideland, Obstgärten, Weingüter und Olivenhaine.

Ortszeit

MEZ. Ende April bis Ende September: MEZ +1 (Sommerzeit in Tunesien = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) +1Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils 0 Std. Im April und im Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Mitteleuropa jedoch -1 Std.

Kontaktadressen

Fremdenverkehrsamt Tunesien

Bockenheimer Anlage 2, D-60322 Frankfurt/M.Tel: (069) 133 83 50. Fax: (069) 13 38 35 22.E-Mail: fvatunesien@aol.comInternet: www.tunesien.info Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr.

Tunesisches Fremdenverkehrsamt

Opernring 1/R/109, A-1010 WienTel: (01) 585 34 80. Fax: (01) 585 34 80 18.E-Mail: office@tunesieninfo.atInternet: www.tunesien-info.at Mo-Do 09.00-17.30 Uhr, Fr 09.00-16.00 Uhr.

Fremdenverkehrsamt Tunesien

Bahnhofstrasse 69, CH-8001 ZürichTel: (044) 211 48 30. Fax: (044) 212 13 53.E-Mail: info@tunisie.chInternet: www.tunisie.chMo-Fr 09.00-18.00 Uhr.

Botschaft von Tunesien

Lindenallee 16, D-14050 BerlinTel: (030) 364 10 70. Fax: (030) 30 82 06 83.E-Mail: botschafttunis@netscape.net Mo-Do 09.00-13.30 und 14.00-16.30 Uhr, Fr 09.00-13.00 Uhr.Konsulate mit Visumerteilung in Bonn (Tel: (0228) 848 96 00), Hamburg und München (Tel: (089) 55 46 35).

Botschaft von Tunesien

Sieverringerstr. 187, A-1190 WienTel: (01) 581 52 81/82. Fax: (01) 581 55 92. Konsularabt.: Tel: (01) 581 52 80 18. E-Mail: at.vienne@aon.atMo-Fr 08.30-16.00 Uhr (während des Ramadan: 08.30-14.30 Uhr). Konsularabt.: Di-Sa 09.00-13.00 Uhr (Publikumsverkehr), 09.00-16.00 Uhr (tel. Anfragen). Honorarkonsulate in Linz, St. Pölten, Vomp und Wien.

Botschaft von Tunesien

Kirchenfeldstrasse 63, CH-3005 BernTel: (031) 352 82 26/27, 352 15 85. Fax: (031) 351 04 45. Konsularabt.: (031) 352 60 06E-Mail: at.berne@bluewin.ch Mo-Fr 09.00-14.00 Uhr (Publikumsverkehr), 09.00-16.00 Uhr (tel. Anfragen).

Reise- und Sicherheitsinformationen

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Stand: 28.01.2009Aktueller HinweisIn den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Ausländer, gerade auch deutsche Staatsangehörige, sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend gesicherte Gebiete der Sahara und ihren Randbereichen dringend ab.Die länderspezifischen Sicherheitshinweise sollten sorgfältig beachtet werden.Landesspezifische SicherheitshinweiseDas Auswärtige Amt weist insbesondere auf die Gefahren bei Reisen in die Sahara im südlichen Grenzgebiet zwischen Tunesien und Algerien hin.TerrorismusDie tunesische Regierung unternimmt weiterhin umfangreiche Anstrengungen, um Touristen vor dem Risiko terroristischer Anschläge wie dem in Djerba (11.04.2002) zu schützen. Das Auswärtige Amt rät angesichts nicht auszuschließender Terrorakte – wie in allen Ländern der Region – vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse weiter zu erhöhter Aufmerksamkeit, insbesondere in der Nähe touristischer Anziehungspunkte und religiöser Kultstätten sowie an symbolträchtigen Daten, wie zum Beispiel hohen religiösen und anderen Feiertagen.Reisen über Land/ EntführungsrisikoIm südlichen Grenzgebiet zu Algerien besteht auch weiterhin die Gefahr von Entführungen. Besonders gefährdet sind Individualreisende, die auf dem Landweg unterwegs sind. Das Auswärtige Amt rät deshalb von solchen Individualreisen ab. Reisen in diese Gebiete sollten ausschließlich im Rahmen von Gruppenreisen erfolgen, die durch professionelle Veranstalter organisiert werden.Im Süden und Südosten Tunesiens sind Sperrgebiete ausgewiesen, die nur nach vorheriger Genehmigung und mit lokaler Begleitung betreten werden dürfen.Das Auswärtige Amt weist Reisende, die eine Weiterreise nach Algerien beabsichtigen, nachdrücklich auf die Gefahren bei Reisen in die algerischen Gebiete südlich der Städte Béchar, Ghardaia und Touggourt hin (siehe Sicherheitshinweis Algerien).KriminalitätDie Kriminalitätsrate ist in Tunesien relativ gering. Allerdings häufen sich gewalttätige Übergriffe auf Touristen. Ebenfalls sind die Zahlen der Beschaffungskriminalität für Drogenkonsum angestiegen. Bei Besuchen in Altstädten sowie in Bahnhöfen und Zügen ist Vorsicht vor Taschen- und Trickdiebstählen geboten und jeglichen Offerten und Bitten, auch in Hotels, mit gesunder Skepsis zu begegnen. Es ist gängige Praxis, dass in Hotels neben den offiziellen Vertragspartnern von Reiseveranstaltern auch private Agenturen Werbung für Ausflüge und Aktivitäten anbieten, die oft nicht die rechtliche Absicherung bieten und keiner Qualitätskontrolle unterliegen.In letzter Zeit kam es auch in Tunesien zu den ersten Fällen von Geldkartenkriminalität. Die Karten wurden während des Bearbeitungsvorgangs am Automaten unbemerkt kopiert. Mit den kopierten Daten kann Zugriff auf das Konto des ursprünglichen Karteninhabers genommen werden und es kann insbesondere auch Geld abgehoben werden. Ebenso wurden Kreditkarten aus dem Hotel entwendet und nach Gebrauch unbemerkt zurückgelegt, so dass erst nach Rückkehr in Deutschland der Missbrauch auffiel.Zentrale Rufnummerdienste für das Sperren von Kredit- und Geldkarten:· Sperren von Euroschecks und -karten: Tel.: 0049-1805/021.021 oder 0049-69/740.987· Sperren von American Express-Karten: Tel.: 0049-69/979.710.00· Sperren von Visa-Karten: Tel.: 0049-800/814.91.00· Sperren von Mastercard / Eurocard: Tel.: 0049-69/793.319.10· Sperren von Citicorp / Diners Club: Tel.: 0049-69/260.358

Mit Sicherheit sparen!
  • keine versteckten Servicegebühren
  • Transparente Abwicklung
  • Top Qualität
» mehr Informationen
Tiefpreisgarantie

Woanders günstiger?
Wir zahlen die Differenz!
» mehr Informationen

Kostenfreie Hotline

M.-Fr. 07-23 Uhr, Sa. + So. 09-20, Feiertage 09-20 uhr