Reisegeier

Reiseinformationen

Kenia zur Gesamtübersicht

Lage

Ostafrika.

Fläche

582.646 qkm.

Bevölkerungszahl

37.953.840 (Schätzung 2008).

Bevölkerungsdichte

65 pro qkm.

Hauptstadt

Nairobi. Einwohner: 3.141.065 (Schätzung 2009).

Sprache

Kisuaheli und Englisch; daneben werden über 30 afrikanische Sprachen gesprochen, u. a. Kikuyu, Luo und Massai.

Religion

Protestanten (45%), Katholiken (33%), Muslime (10%), Naturreligionen (10%) sowie Minderheiten von Juden und Hindus.

Netzspannung

220/240 V, 50 Hz. Dreipolige Stecker. Adapter erforderlich.

Regierungschef

Raila Odinga, seit April 2008.

Staatsoberhaupt

Mwai Kibaki, seit 2002.

Allgemeines

Staatsform

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1963. Verfassung von 1963, letzte Änderung 1997. Einkammerparlament (Bunge) mit 224 Mitgliedern. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1963 (ehemalige britische Kolonie).

Geographie

Kenia grenzt im Nordosten an Somalia, im Norden an Äthiopien, im Nordwesten an den Sudan, im Westen an Uganda und im Süden an Tansania. Im Osten liegt der Indische Ozean. Landschaftlich ist Kenia in vier Regionen unterteilt: Wüste im Norden, Savanne im Süden und fruchtbare Ebenen an der Küste und an den Ufern des Victoria-Sees. Das Bergland mit der Haupstadt Nairobi befindet sich im Westen. Nordwestlich von Nairobi liegt das Rift Valley, der Grabenbruch, in dem die Stadt Nakuru und der Aberdare-Nationalpark liegen, unweit des Mount Kenia (5200 m), der ebenfalls einen Nationalpark beherbergt. Ganz im Nordwesten von Kenia liegt der Turkana-See.

Ortszeit

MEZ + 2. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Kenia.Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +2 Std. und im Sommer +1 Std.

Kontaktadressen

Kenya Tourist Board

c/o Travel Marketing Romberg, Schwarzbachstraße 32, D-40822 Mettmann/DüsseldorfTel: (02104) 83 29 19.Internet: www.magical-kenya.deMo-Fr 09.00-17.30 Uhr.

Kenya Wildlife Service

PO Box 40241-00100, KE-NairobiTel: (020) 399 20 00.Internet: www.kws.org

Botschaft der Republik Kenia

Markgrafenstraße 63, D-10969 BerlinTel: (030) 259 26 60.Internet: www.embassy-of-kenya.de Mo -Fr 09.00-13.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr.Honorarkonsulat in Hamburg.

Botschaft der Republik Kenia

Neulinggasse 29/8, A-1030 WienTel: (01) 712 39 19.Internet: www.kenyamission-vienna.comMo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 10.00-12.30 Uhr.

Permanent Mission of the Republic of Kenya to the United Nations

(mit Konsularabteilung)1-3 Avenue de la Paix, CH-1202 GenèveTel: (022) 906 40 50.Internet: www.kenyamission.chMo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr.

Reise- und Sicherheitsinformationen

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Stand: 01.12.2008 Aktueller HinweisDas Auswärtige Amt rät bei Reisen innerhalb Kenias zu Vorsicht und Wachsamkeit.Politische Kundgebungen und andere Menschenansammlungen, insbesondere im Bereich von Slumgebieten in Nairobi und anderen Städten, sollten unbedingt gemieden werden.Die von Somalia ausgehende Gefahr von Piratenüberfällen erstreckt sich auch auf weiter südlich gelegene Gewässer vor den Küsten Kenias und Tansanias. Schiffsreisende werden um besondere Aufmerksamkeit gebeten.Landesspezifische SicherheitshinweiseTerrorismusIn Kenia sind terroristische Anschläge nach wie vor nicht auszuschließen. Es wird zu besonderer Vorsicht und Wachsamkeit geraten, insbesondere auf öffentlichen Plätzen, an religiösen Stätten sowie beim Besuch von internationalen Einrichtungen mit potentiellem Symbolcharakter und exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten.LuftverkehrDie Durchführung der Sicherheitskontrollen an den kenianischen internationalen Flughäfen Nairobi „Jomo Kenyatta“ und Mombasa „Daniel Arap Moi“ gibt zu Bedenken Anlass, ob sie internationalen Standards entsprechen. Vorkommnisse der jüngsten Vergangenheit lassen jedenfalls an ihrer Effizienz zweifeln. Die Sicherheitskontrollen am regionalen Flughafen Nairobi-Wilson, Ausgangs- und Zielpunkt zahlreicher "flying safaris" in Kenia, über den aber auch sämtliche Flüge nach und aus Somalia abgewickelt werden, entsprechen nicht dem europäischen Standard und werden als unzureichend eingeschätzt. Anlass zu erheblicher Besorgnis besteht vor allem wegen der mangelhaften Sicherheitskontrollen der Flugverbindungen von/nach Somalia.Reisen über Land/ KriminalitätEine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias sowie in der Küstenregion nördlich von Malindi und auf den Reiserouten auf dem Landweg in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz. Reisen in diese Gebiete, vor allem nach Lamu, sollten mit dem Flugzeug durchgeführt werden. Sporadisch werden Aktivitäten von Banditen im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in der Region des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.Individualtouristen, die die Nationalparks ohne Reisegruppenbetreuung besuchen, sollten in den vorhandenen Lodges oder auf bewachten Campingplätzen übernachten. Vor individuellen Ausflügen bei den Reise- und Hotelleitungen am Ort eingeholte Informationen erlauben eine bessere Lagebeurteilung und Risikoabwägung.Die Innenstädte Nairobis und Mombasas sollten nachts generell, bestimmte Gegenden des Stadtinnern Nairobis (dazu gehören River Road, Tom Mboya Street, Machakos Bus Terminal) möglichst auch bei Tag gemieden werden. Touristen sollten keine Wertsachen sichtbar mit sich tragen. Bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen besteht eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden. Es wird daher angeraten, selbst kürzeste Entfernungen mit einem Taxi zurückzulegen.Raubüberfälle auf Autofahrer, teilweise verbunden mit der Wegnahme des Fahrzeugs ("Car-Jacking"), sowie auf Fußgänger, nehmen zu, insbesondere in Nairobi und anderen größeren Städten.Reisen über Land / StraßenverkehrÜberlandfahrten mit öffentlichen Bussen oder den "Matatus" genannten Kleinbussen sollten vermieden werden. Die Fahrzeuge sind teils nicht in verkehrssicherem Zustand.Schwere Unfälle von Überlandbussen mit Todesopfern aufgrund überhöhter Geschwindigkeit oder Übermüdung der Fahrer sind bedauerlicher Weise vergleichsweise häufig.Bei Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz, vor allem nach Lamu, sollte unbedingt der Schutz in einem bewachten Konvoi gesucht werden.Bei selbst organisierten Fahrten sollte die Route so geplant werden, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Nachts besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle. Auch kann sich der teilweise schlechte Straßenzustand als unüberwindliches Hindernis erweisen.

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