Reiseinformationen
Kamerun zur Gesamtübersicht
Lage
Zentralafrika, Westküste.
Fläche
475.442 qkm.
Bevölkerungszahl
18.467.692 (Schätzung 2008).
Bevölkerungsdichte
39 pro qkm.
Hauptstadt
Yaoundé. Einwohner: 1.743.482 (Schätzung 2009). Douala ist die wirtschaftliche Hauptstadt.
Sprache
Amtssprachen sind Englisch (20%) und Französisch (80%). Laut Verfassung wird beiden Sprachen die gleiche Stellung eingeräumt. Bantu, Semibantu und andere afrikanische Sprachen sind gebräuchlich.
Religion
40 % Christen, 40 % Anhänger von Naturreligionen, 20 % Muslime.
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Regierungschef
Ephraïm Inoni, seit 2004.
Staatsoberhaupt
Paul Biya, seit 1982.

Allgemeines
Staatsform
Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1972. Verfassung von 1972, letzte Änderung 1996. Das Parlament mit 180 Mitgliedern wird auf 5 Jahre gewählt. Unabhängig seit Januar 1960 (Ost-Kamerun; ehemaliges französisches Mandatsgebiet), seit Oktober 1961 (West-Kamerun; ehemaliges britisches Mandatsgebiet).
Geographie
Kamerun grenzt im Westen an den Golf von Guinea, im Nordwesten an Nigeria, im Nordosten an den Tschad, im Osten an die Zentralafrikanische Republik und im Süden an Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Die Halbwüste im Norden geht in die hügelige Adamaoua-Savanne über. In dieser Region, die im Westen an die üppig-grünen Mandara-Berge grenzt, gibt es zahlreiche Tierschutzgebiete und Mineralvorkommen. In den Mandara-Bergen entspringt der Fluss Benue, der im Westen in den Niger mündet. Wasserfälle und bis zu 2000 m hohe Vulkangipfel, die mit Bambus bewachsen sind, befinden sich im Nordwesten. An der landwirtschaftlich genutzten Küste gibt es Mangrovensümpfe, hinter denen ein breiter Waldgürtel zum Savannenhochland ansteigt.
Ortszeit
MEZ. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Kamerun.Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.
Kontaktadressen
Anmerkung
Österreich unterhält keine diplomatische Vertretung in Kamerun. Zuständig ist die Botschaft in Abuja (s. Nigeria).
Office de Tourisme National Camerounais pour l'Europe
26, Rue de Longchamps, F-75016 Paris Tel: (+33) (01) 45 05 96 48. Fax: (+33) (01) 47 04 49 96. E-Mail: office@cameroun-infotourisme.com Internet: www.cameroun-infotourisme.com
Ministère du Tourisme
BP 266, CM-YaoundéTel: 22 44 11. Fax: 22 12 95.Internet: www.tourisme.cm
Botschaft der Republik Kamerun
Rheinallee 76, D-53173 BonnTel: (0228) 35 60 38. Fax: (0228) 35 90 58.Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr; (auch für Österreich zuständig).Honorarkonsule in Essen und Hanau.
Honorarkonsulat der Republik Kamerun
(mit Visumerteilung)Villa Flora, Hüttelbergstraße 23a, A-1140 WienTel: (01) 91 47 74 40. Fax: (01) 91 47 74 48.E-Mail: mail@society.at Internet: www.society.at Do 09.00-13.00 Uhr (Parteienverkehr).
Botschaft der Republik Kamerun
(ohne Visumerteilung)Brunnadernrain 29, CH-3006 BernTel: (031) 352 47 37. Fax: (031) 352 47 36. Konsularabt.: Tel: (031) 352 47 34.E-Mail: ambassade-cameroun@vtscmail.chInternet: www.izf.net oder www.spm.gov.cm Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Nouvelle Route Bastos, Bastos-Usine, CM-Yaoundé Postanschrift: BP 1160, CM-Yaoundé Tel: 221 00 56, 220 05 66, 221 44 34, 221 72 92. Fax: 221 62 11. E-Mail: info@jaun.diplo.deInternet: www.jaunde.diplo.de
Generalkonsulat der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Angle rues 1811 et 1814, Quartier Bastos, CM-Yaoundé Postanschrift: BP 1169, CM-Yaoundé Tel: 220 50 67. Fax: 220 93 86. E-Mail: yao.vertretung@eda.admin.ch
Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Stand: 14.10.2008 Landesspezifische SicherheitshinweiseReisen über Land / KriminalitätIn ganz Kamerun, insbesondere in den größeren Städten wie auch in Ferienorten an der Küste, z.B. Kribi und Limbe, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: Keine auffälligen Wertgegenstände tragen (auch nicht beim abendlichen Restaurantbesuch), abends nicht alleine zu Fuß unterwegs sein, Geld auf mehrere Taschen verteilen, genügend Geld mitführen, um keine Gewaltanwendung zu provozieren.Vor Taxifahrten nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18.00 Uhr) wird dringend abgeraten. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht ein erhöhtes Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben.In den Provinzen Norden, Extremer Norden und Adamaoua, aber auch gelegentlich in anderen Provinzen kommt es besonders in Grenznähe zu Wegelagerei ("coupeurs de route"). Autos werden angehalten und die Insassen von Bewaffneten ausgeraubt. In manchen Fällen nahmen die Wegelagerer auch das Auto mit. Auf den Hauptverkehrsstraßen versuchen Gendarmerie und Militär, mit häufigen Verkehrskontrollen die Sicherheit zu erhöhen. Fahrten am Abend und in der Nacht sollten unterlassen werden. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem riskanten Verkehrsverhalten vieler Fahrer besteht generell eine höhere Unfallgefahr als in Europa. Dies gilt verstärkt bei Dunkelheit.Von Reisen auf die Halbinsel Bakassi und Umgebung wird aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme und dem militärischen Sonderstatus einiger Gebiete abgeraten.Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich sein. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Fahrten Erkundigungen einzuholen.
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M.-Fr. 07-23 Uhr, Sa. + So. 09-20, Feiertage 09-20 uhr