Reiseinformationen
Algerien zur Gesamtübersicht
Lage
Nordafrika.
Fläche
2.381.741 qkm.
Bevölkerungszahl
33.769.668 (Schätzung 2008).
Bevölkerungsdichte
14,2 pro qkm.
Hauptstadt
Algier (El Djezair). Einwohner: 2.203.698 (Schätzung 2009).
Sprache
Amtssprache ist Arabisch (70%), im Süden werden vornehmlich Berbersprachen gesprochen (30%). Geschäfts- und Behördensprache ist überwiegend Französisch.
Religion
Fast 100% Muslime (meist Sunniten), christliche und jüdische Minderheiten.
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Regierungschef
Ahmed Ouyahia, seit Juni 2008.
Staatsoberhaupt
Abdelaziz Bouteflika, seit 1999.

Allgemeines
Staatsform
Präsidialrepublik seit 1962. Neue Verfassung seit 1996 in Kraft. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (389 Mitglieder) und Rat der Nation (144 Mitglieder). Unabhängig seit 1962 (ehemalige französische Kolonie).
Geographie
Algerien liegt an der nordafrikanischen Küste und grenzt im Osten an Tunesien und Libyen, im Südosten an Niger, im Südwesten an Mali und im Westen an Mauretanien und Marokko. Algerien ist das zweitgrößte Land Afrikas mit einer 1200 km langen Mittelmeerküste. Im Küstenstreifen, in dem 90% der Bevölkerung leben, liegen die größten Städte, fruchtbares Land und Urlaubsorte. Parallel zur Küste liegen die Hochebenen des Atlas, eines Faltengebirges wie die Alpen, mit den Hauptketten Tell-Atlas und Sahara-Atlas. Die Berge sind z. T. über 2000 m hoch und mit Zedern-, Kiefern- und Zypressenwäldern bedeckt. Südlich des Tell-Atlas befindet sich das Hochland der Schotts, der abflusslosen Salzseen. Der größte Teil des Landes (85%) wird von der Sahara eingenommen. Hier leben nur etwa 500.000 Menschen, zumeist Nomaden mit Ziegen- und Kamelherden. Die Kies- und Sandebenen im äußersten Süden werden von zwei Bergketten durchzogen, dem majestätischen Hoggar-Massiv, das fast bis auf 3000 m ansteigt, und dem Tassili N’Ajjer.
Ortszeit
MEZ. Keine Sommer- und Winterzeitumstellung. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.
Kontaktadressen
Ministère du Tourisme
Route Nationale 36, El Biar, DZ-AlgierTel: (021) 79 23 01. Fax: (021) 79 23 32.E-Mail: mtazm@wissal.dzInternet: www.tourisme.dz
Entreprise Nationale Algérienne du Tourisme
2, Rue Didouche Mourad, DZ-AlgierTel: (021) 63 79 17. Fax: (021) 63 71 45.Internet: www.onat-dz.com
Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Algerien
Görschstraße 45-46, D-13187 BerlinTel: (030) 43 73 70. Fax: (030) 48 09 87 16.E-Mail: info@algerische-botschaft.de Internet: www.algerische-botschaft.de Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.Generalkonsulat in Bonn (Tel: (0228) 94 37 60).
Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Algerien
Rudolfinergasse 18, A-1190 WienTel: (01) 369 88 53/54/55. Fax: (01) 369 88 56. E-Mail: office@algerische-botschaft.at Internet: www.algerische-botschaft.at Mo-Do 09.00-17.00 Uhr, Fr 09.00-16.00 Uhr. Visaabt.: Mo-Do 09.00-12.00 (Einreichen von Anträgen) und 14.00-15.00 Uhr (Abholung).
Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Algerien
Willadingweg 74, CH-3000 Bern 15Tel: (031) 350 10 50. Fax: (031) 350 10 59.E-Mail: ambalg.berne@bluewin.ch Mo-Fr 08.30-16.00 Uhr.Generalkonsulat in Genf (Internet: www.consulat-algerie.ch). .
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
165 Chemin Sfindja, DZ-Algier Postanschrift: B.P. 664, DZ-16000 Algier Tel: (021) 74 19 41/56, (021) 74 54 99. Fax: (021) 74 05 21. E-Mail: zreg@algi.diplo.deInternet: www.algier.diplo.de
Österreichische Botschaft
17, Chemin Abdel kader Gadouche, DZ-16035 Hydra, Algier Tel: (021) 69 10 86/34. Fax: (021) 69 12 32. E-Mail: algier-ob@bmeia.gv.at
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
2, Rue numéro 3, DZ-16035 Paradou, Algier Postanschrift: B.P. 443, DZ-16035 Hydra-Algier Tel: (021) 60 04 22, (021) 60 69 60. Fax: (021) 60 98 54. E-Mail: alg.vertretung@eda.admin.ch Internet: www.eda.admin.ch/alger Mo-Mi 09.00-12.00 Uhr, So 09.00-12.00 Uhr
Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Stand: 28.01.2009 Aktuelle HinweiseIn den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Ausländer, gerade auch deutsche Staatsangehörige, sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend gesicherte Gebiete der Sahara und ihren Randbereichen dringend ab. Die länderspezifischen Sicherheitshinweise sollten sorgfältig beachtet werden.Algerien wurde im Jahr 2008 von mehreren Anschlägen getroffen. Am 19. August 2008 wurden bei einem Selbstmordanschlag auf die Gendarmerie in Les Issers (60 km östlich von Algier) 43 Menschen getötet und viele verletzt.Am 20. August 2008 erfolgte ein weiterer Anschlag auf einen Bus in der Stadt Bouira, 100 km südöstlich von Algier, bei dem zwölf Menschen starben. Kurz zuvor hatte sich ein zweiter Attentäter mit einem Auto vor einem Gebäude der Militärverwaltung in die Luft gesprengt und vier Soldaten verletzt.Weitere Anschläge, die sich auch gegen ausländische Interessen wie Hotels etc. richten könnten, sind zu befürchten.Die am 22. Februar 2008 an einem unbekannten Ort entführten österreichischen Touristen wurden im Oktober 2008 freigelassen. Zum Zeitpunkt ihrer Entführung sollen sie sich im Grenzbereich zwischen Tunesien und Algerien aufgehalten haben.Landesspezifische SicherheitshinweiseBei Aufenthalten in Algerien rät das Auswärtige Amt zu erhöhter Vorsicht. TerrorismusEs kommt in Algerien, insbesondere im Norden des Landes einschließlich der Hauptstadt Algier, immer wieder zu Anschlägen.Ein erhöhtes Risiko besteht weiterhin außerhalb der großen Städte und abseits der großen Verbindungsstraßen, insbesondere in der Kabylei.Seit dem Anschluss der Terrorgruppe Groupe Salafiste pour la Prédication et le Combat (GSPC) an Al-Qaida Ende 2006 ist ein Anstieg terroristischer Aktivitäten (darunter vermehrt Selbstmordattentate) festzustellen. Hohe Opferzahlen werden dabei bewusst einkalkuliert. Anschlagsziele sind in erster Linie die algerischen Sicherheitskräfte und Regierungsgebäude, aber auch Menschenansammlungen. Seit Ende 2006 gab es auch einige gezielte Anschläge gegen ausländische Staatsangehörige bzw. Firmen ( Bombenattentate und Anschlag in Algier gegen ein Gebäude der Vereinten Nationen).Neben spektakulären Anschlägen mit einer großen Zahl an Opfern (so auch am 09.08. 2008 am Strand von Zemmouri ca. 45 km östlich von Algier mit acht Todesopfern, wie auch zuvor in Algier, in Batna, bei Constantine und in der Nähe von Lakhadria) werden immer wieder auch zahlreiche kleinere Anschläge verübt, vor allem in der Kabylei und im Aurès-Gebirge.Entführungen von ausländischen Staatsangehörigen durch terroristische Gruppen können nicht ausgeschlossen werden (siehe auch Reisen über Land).Es wird empfohlen, vor allen Reisen nach Algerien und innerhalb des Landes zeitnahe Erkundigungen über die örtliche Sicherheitslage einzuholen. Der algerische Gastgeber/Geschäftspartner bzw. der Reiseveranstalter sollte vor Reiseantritt gebeten werden, die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Abholung, Unterbringung, Betreuung vor Ort) zu gewährleisten.Reisen über LandReisen innerhalb des Landes sollten möglichst auf dem Luftweg erfolgen. Während der Dämmerung und in der Nachtzeit sollten Fahrten außerhalb der Stadtzentren vermieden werden, da mit falschen Straßensperren und Anschlägen von kriminellen oder terroristischen Gruppen gerechnet werden muss.Personen, die ihren Wohnsitz in Algerien haben oder Algerien regelmäßig beruflich bereisen, sollten dafür Sorge tragen, Routineabläufe zu vermeiden (z.B. bei Autofahrten). Die vom algerischen Partner angebotenen Sicherheitsmaßnahmen sollten in jedem Falle in Anspruch genommen werden. Menschenansammlungen, öffentliche Gebäude und Einrichtungen der Sicherheitskräfte sollten nach Möglichkeit gemieden werden.Das Auswärtige Amt weist nachdrücklich auf die Gefahren bei Reisen in die Gebiete südlich der Städte Béchar, Ghardaia, Touggourt und El-Oued hin. Mehrere Gruppen von Saharatouristen wurden 2003 in Südalgerien entführt. Die Gefahr von Entführungen besteht auch weiterhin. Besonders gefährdet sind Individualreisende, die auf dem Landweg unterwegs sind. Vor dieser Art des Reisens wird ausdrücklich gewarnt. Reisen in die o.a. Gebiete sollten ausschließlich im Rahmen von Gruppenreisen erfolgen, die durch professionelle Veranstalter organisiert werden und wobei die Anreise auf dem Luftweg erfolgt. Die am 22. Februar 2008 an einem unbekannten Ort entführten österreichischen Touristen wurden im Oktober 2008 freigelassen. Zum Zeitpunkt ihrer Entführung sollen sie sich im Grenzbereich zwischen Tunesien und Algerien aufgehalten haben.Die deutsche Botschaft in Algier gibt in Einzelfällen Auskünfte zur aktuellen Sicherheitslage.Die Möglichkeiten zur konsularischen Hilfestellung in Not- und Unglücksfällen sind allerdings angesichts der Größe des Landes begrenzt.
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M.-Fr. 07-23 Uhr, Sa. + So. 09-20, Feiertage 09-20 uhr